Kleine Frackträger

Im Jahr 1983 fand man unter den windgeschützten Büschen des Boulders Beachs am Kap der Guten Hoffnung ein einsames Pinguinpärchen. Die begrenzten Fischfangquoten und die nahen Büschen bieten den Tieren einen idealen Lebensraum, sodass dort heute über 2500 afrikanische Pinguine – auch als Brillenpinguine bekannt – leben. Sie werden auch „Eulen des Meeres“ genannt, da sie nachts im Wasser genau so gut sehen können wie am Tag. Die Vögel benutzen die Flügel als Antrieb und die Füsse zum Steuern. Pinguine suchen sich einen Partner aus und verbringen dann mit ihm ihr ganzes Leben.

Von im Jahr 1956 141’000 lebenden Brutpaaren ist der Bestand bis 2016 auf 20’000 geschrumpft. Dies bedeutet einen Rückgang von 86% in nur 60 Jahren. Ihre Art gilt als gefährdet und es sind internationale Zuchtprogramme am laufen, um den Rückgang der Population aufzuhalten.

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Klein Karoo

Wegen der Wasserknappheit erhalten die Tiere zweimal pro Woche frische Luzerne.
Das Gebiet des Sanbona Reservats umfasst 58’000 Hektaren. Dies entspricht ungefähr der Grösse von Singapur. Dementsprechend ist es schwierig, die Tiere aufzuspüren.

Die Robberg Wanderung

Der Robberg ist eine ca. 3.5 km lange Halbinsel, welche am südlichen Fuss von Plettenberg Bay wie ein ausgestreckter Finger ins offene Meer hinausragt.

Da es schon 15.00 Uhr war, entschieden wir uns für die kleine Tour von 5,5 km. Nach ca. 30 Minuten auf dieser eher unwegsamen Strecke, erreichten wir eine Stelle, von welcher aus wir die Seebärenkolonie beobachten konnten. Etwas später genossen wir den Ausblick auf eine wunderschöne Sandbank, welche eine weitere Halbinsel verband.

Die Abendstimmung sowie das wilde Meer bescherten uns eindrückliche Bilder und Momente, welche wir nicht nur auf der SD-Karte mitnehmen werden.

Baumriesen im Tsitsikamma Nationalpark

Der Nationalpark im Western Cape von Südafrika wurde vor 55 Jahren gegründet und erstreckt sich über 80 Kilometer von den Tsitsikammabergen hin an der Küste entlang bis nach Plettenberg am Indischen Ozean. „Tsitsikamma“ entstammt der Khoisan-Sprache und bedeutet „klares Wasser“. Aufgrund der häufigen und starken Niederschläge gedeiht die Flora prächtig; Farne, seltene Blumen und uralte Bäume prägen den Park und bieten unzähligen Tieren zu Wasser und zu Land Unterschlupf.

Besonders sehenswert sind die alten Yellowood-Bäume, welche sich im artenreichen Regenwald befinden. Einer der Baumriesen ist mit seiner Krone von 33 Metern und mit über 800 Jahren der älteste und grösste Baum von Südafrika.

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Im Bann der Wildnis

Kaum im Reservat Sabi Sands angekommen, standen auch schon die Zebras als Empfangskomitee bereit. Die geführte Safari am Abend überraschte uns mit einer unglaublichen Vielfalt der südafrikanischen Tierwelt. Noch nie sahen wir diese Tiere aus nächster Nähe – wir lassen die Bilder für sich sprechen…

Die Panorama Route

Heute bestritten wir die Panorama Route. Dieser „Rundkurs“ erstreckt sich auf ca. 180 km Länge im südafrikanischen Hochland, auf welchem viele berühmte Sehenswürdigkeiten liegen. Angefangen mit dem beeindruckenden „Blyde River Canyon“ – mit seinen 700 Metern der grösste grüne Canyon der Welt – folgten ausgewaschene Steinformationen, die „Bourke’s Luck Potholes“. Früher wurde dort auch Gold gefunden. Weitere Höhepunkte waren das sogenannte „God’s Window“, welche eine spektakuläre Aussicht über das tiefer gelegene Gebiet bis hin nach Botswana und Mosambique bot sowie der achzig Meter hohe „Berlin Wasserfall“. Benannt wurde er nach der Farm, auf deren Gebiet er sich befindet.