Kleine Frackträger

Im Jahr 1983 fand man unter den windgeschützten Büschen des Boulders Beachs am Kap der Guten Hoffnung ein einsames Pinguinpärchen. Die begrenzten Fischfangquoten und die nahen Büschen bieten den Tieren einen idealen Lebensraum, sodass dort heute über 2500 afrikanische Pinguine – auch als Brillenpinguine bekannt – leben. Sie werden auch „Eulen des Meeres“ genannt, da sie nachts im Wasser genau so gut sehen können wie am Tag. Die Vögel benutzen die Flügel als Antrieb und die Füsse zum Steuern. Pinguine suchen sich einen Partner aus und verbringen dann mit ihm ihr ganzes Leben.

Von im Jahr 1956 141’000 lebenden Brutpaaren ist der Bestand bis 2016 auf 20’000 geschrumpft. Dies bedeutet einen Rückgang von 86% in nur 60 Jahren. Ihre Art gilt als gefährdet und es sind internationale Zuchtprogramme am laufen, um den Rückgang der Population aufzuhalten.

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