Verweile nicht in der Vergangenheit…

… träume nicht von der Zukunft. Konzentriere dich auf den gegenwärtigen Moment.

Ganz getreu den Worten von Buddha geniessen wir die verschiedensten Eindrücke, die wir hier erhalten. Die morgendliche dreistündige Entdeckungstour hielt für uns schier endlose Weiten und spezielle Begegnungen mit Wildtieren bereit.

Komati River

Löwin im Gras

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Verbrannte Erde

Auf der gesamten bisherigen Reise sind wir den Grasland-Feuern begegnet. Was vielfach auf uns unkontrolliert und beängstigend wirkte, stellte sich als Schutzmassnahme heraus. Das Steppengras wird hier einmal im Jahr – vorzugsweise im Winter, wenn die gesamte Vegetation trocken ist – kontrolliert in Brand gesetzt. Auf der Strasse weisen einem Warnschilder darauf hin. Vielfach steigen die Rauchsäulen kilometerweise in die Höhe und sind von weit her sichtbar. Das Abbrennen der Graslandschaften soll verhindern, dass sich zu viel brennbares Material im Unterholz sammelt und irgendwann unkontrolliert Feuer fängt. Ein Grossbrand ist dann nicht mehr zu verhindern. Wenn hingegen nur Gras brennt, bleiben die Bäume vielfach verschont von den Flammen, da ihre dicke Rinde resistenter ist. Studien weisen jedoch auf die grossen Co2-Emissionen hin, welche solche und ähnliche Waldrodungsbrände auslösen und wohl auch ihren Anteil zur Klimaerwärmung beitragen.

Africas Super Seven

Die berühmten Big Five (Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard) waren nicht genug…

Diese innert Stundenfrist zu sehen, grenzt an eine Sensation. Auf der morgendlichen Pirschfahrt kurz nach Sonnenaufgang, spürten wir dann noch die weiteren Seltenheiten auf: den afrikanischen Wildhund sowie den Gepard.

Die beiden unterscheiden sich in der Art und Weise ihrer Jagdtechnik fundamental: Wildhunde jagen im Rudel, 90% ihrer Verfolgungsjadgen verlaufen erfolgreich. Geparde hingegen sind Einzelgänger. Sie verfügen über eine ausgeklügelte Jagdstrategie. Dank ihrer Wendigkeit und ihrer Geschwindigkeit sind sie meisterhafte Jäger. Da sie im Gegensatz zu den Wildhunden über kleinere Reisszähne verfügen, hetzen sie ihre Beute zu Tode.

Im Bann der Wildnis

Kaum im Reservat Sabi Sands angekommen, standen auch schon die Zebras als Empfangskomitee bereit. Die geführte Safari am Abend überraschte uns mit einer unglaublichen Vielfalt der südafrikanischen Tierwelt. Noch nie sahen wir diese Tiere aus nächster Nähe – wir lassen die Bilder für sich sprechen…

Die Panorama Route

Heute bestritten wir die Panorama Route. Dieser „Rundkurs“ erstreckt sich auf ca. 180 km Länge im südafrikanischen Hochland, auf welchem viele berühmte Sehenswürdigkeiten liegen. Angefangen mit dem beeindruckenden „Blyde River Canyon“ – mit seinen 700 Metern der grösste grüne Canyon der Welt – folgten ausgewaschene Steinformationen, die „Bourke’s Luck Potholes“. Früher wurde dort auch Gold gefunden. Weitere Höhepunkte waren das sogenannte „God’s Window“, welche eine spektakuläre Aussicht über das tiefer gelegene Gebiet bis hin nach Botswana und Mosambique bot sowie der achzig Meter hohe „Berlin Wasserfall“. Benannt wurde er nach der Farm, auf deren Gebiet er sich befindet.